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2018/02/06

ams mit Rekordergebnis für Gesamtjahr 2017, Umsatz im 4. Quartal 252% und Betriebsergebnis 683% höher als Vorjahresquartal, Profitabilität gemäß Erwartung; wichtiger 3D-Sensorik-Design-win bei großem asiati­schem Smartphone-OEM, umfangreicher 3D LIDAR Design-win in Automotive, wichtiger Design-win für Power Management-Komponente bei führendem Consumer-OEM; Erwerb des führenden Gesichts­erkennungssoftwarespezialisten KeyLemon für 3D-Sensorik; erwartetes Umsatzwachstum 2016-2019 von 60% CAGR, Umsatzerwartung für 2019 von über USD 2,7 Mrd.; Umsatzerwartung für 1. Quartal 2018 von USD 440-490 Mio., mehr als 150% über Vorjahr; starkes erwartetes Umsatzwachstum im 2. Halbjahr 2018; Zweitnotierung in Hong Kong in Evaluierung

Ausgewählte Finanzinformationen für Gesamtjahr und 4. Quartal 2017


Premstätten, Österreich (6. Februar 2018) -- ams (SIX: AMS), ein weltweit führender Anbieter von hochwertigen Sensorlösungen, berichtet Rekordergebnisse für das Geschäftsjahr 2017 mit einem um 252% höheren Umsatz im 4. Quartal, einer voll im Rahmen der Erwartung liegenden operativen Profitabilität im 4. Quartal und einem um 683% höheren Betriebsergebnis des 4. Quartals, jeweils gegenüber Vorjahr. Der Jahresumsatz 2017 wuchs gegenüber dem Vorjahr stark um 93% auf EUR 1.063,8 Mio. (USD 1.221,3 Mio.) bei einem Umsatz des 4. Quartals von EUR 470,3 Mio. (USD 553,7 Mio.), der im oberen Drittel der Erwartung von EUR 440-480 Mio. lag. Dieses erhebliche Wachstum resultierte insbesondere aus neuem Consumer-Geschäft in 3D-Sensorik und bei anspruchsvollen Lichtsensoren im zweiten Halbjahr 2017. Im 1. Quartal 2018 erwartet ams vor dem Hintergrund eines negativen Volumenseffekts bei einem Kunden und erwarteter Saisonalität einen Umsatz von USD 440-490 Mio. (derzeitiger Wechselkurs USD/EUR 1,24) und damit ein Wachstum von deutlich mehr als 150% gegenüber dem Vorjahr.

Die bereinigte Bruttogewinnmarge für das Gesamtjahr 2017 lag bei 43% und die bereinigte operative (EBIT) Marge betrug 16% (jeweils vor akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung). Die bereinigte Bruttogewinnmarge für das 4. Quartal lag bei 44%, während die bereinigte operative (EBIT) Marge 27% erreichte und damit voll im Rahmen der Erwartung lag (jeweils vor akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung).

Finanzzahlen im Überblick

Der Konzernjahresumsatz 2017 betrug EUR 1.063,8 Mio. (USD 1.221,3 Mio.) bei einem starken Wachstum von 93% gegenüber EUR 549,9 Mio. (USD 608,7 Mio.) im Vorjahr. Auf Basis konstanter Wechselkurse verdoppelte sich der Jahresumsatz gegenüber dem Vorjahr. Der Konzernumsatz im 4. Quartal 2017 betrug EUR 470,3 Mio. (USD 553,7 Mio.) und lag damit im oberen Drittel der veröffentlichten Erwartung von EUR 440-480 Mio. sowie 252% höher gegenüber EUR 133,6 Mio. im Vorjahresquartal (282% höher bei konstanten Wechselkursen).

Die bereinigte Bruttogewinnmarge für das Gesamtjahr 2017 lag bei 43% (vor akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung), gegenüber 55% im Vorjahr (39% einschließ-lich akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung, gegenüber 52% im Vorjahr). Die bereinigte Bruttogewinnmarge für das 4. Quartal lag bei 44% (vor akquisitionsbeding-tem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung), das ist ein Rückgang gegenüber 52% im Vorjahresquartal (40% einschließlich akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung, gegenüber 49% im Vorjahresquartal).

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) für 2017 betrug EUR 168,7 Mio. oder 16% des Umsatzes (vor akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung), gegenüber EUR 97.1 Mio. oder 18% im Vorjahr (EUR 75,9 Mio. oder 7% des Umsatzes einschließlich akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung, gegenüber EUR 93,3 Mio. oder 17% des Umsatzes im Vorjahr). Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung betrugen 2017 EUR 214,0 Mi. oder 20% des Umsatzes und reflektieren vor allem Konsolidierungseffekte und zusätzliche Ressourcen für Projekte in der Entwicklungspipeline. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) für das 4. Quartal 2017 betrug EUR 128,5 Mio. oder 27% des Umsatzes (vor akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung), ein starkes Wachstum gegenüber EUR 16,4 Mio. oder 12% des Umsatzes im Vorjahresquartal (EUR 100,6 Mio. oder 21% des Umsatzes einschließlich akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung gegenüber EUR 7,1 Mio. oder 5% des Umsatzes im Vorjahresquartal).

Das bereinigte Nettoergebnis 2017 betrug EUR 127,5 Mio. (bereinigt um die Wertänderung des Op-tionsbestandteils der Wandelanleihe) gegenüber EUR 102,9 Mio. im Vorjahr (2016: EUR 88,7 Mio. einschließlich der Wertänderung). Das bereinigte unverwässerte/verwässerte Ergebnis je Aktie (EPS) für 2017 war CHF 1,74/1,63 bzw. EUR 1,56/1,46 basierend auf 81.898.559/84.574.429 Aktien (CHF 1,21/1,12 bzw. EUR 1,08/1,01 einschließlich der Wertänderung; 2016: CHF 1,67/1,62 bzw. EUR 1,53/1,48 basierend auf 67.241.926/69.373.197 Aktien, jeweils gewichteter Durchschnitt). Das bereinigte Nettoergebnis des 4. Quartals 2017 lag bei EUR 141,4 Mio. (bereinigt um die Wertänderung des Optionsbestandteils der Wandelanleihe) gegenüber EUR 13,7 Mio. im Vorjahresquartal. Das bereinigte unverwässerte/verwässerte Ergebnis je Aktie für das 4. Quartal lag bei CHF 2,00/1,87 bzw. EUR 1,72/1,60 basierend auf 82.383.170/85.860.494 Aktien (CHF 1,45/1,34 bzw. EUR 1,25/1,15 einschließlich der Wertänderung; 2016: CHF 0,22/0,22 bzw. EUR 0,21/0,20 basierend auf 66.245.957/67.812.290 Aktien, jeweils gewichteter Durchschnitt).

Der operative Mittelzufluß (Cash Flow) für 2017 betrug EUR -3,6 Mio. gegenüber EUR 82,3 Mio. im Vorjahr. Die liquiden Mittel erhöhten sich auf EUR 392,4 Mio. am Jahresende 2017 gegenüber EUR 215,8 Mio. am Vorjahresende, damit betrug die Nettoverschuldung am Jahresende 2017 EUR 865,8 Mio. (Jahresende 2016: EUR 256,2 Mio.). Die zahlungswirksamen Investitionen für 2017 lagen bei EUR 582,0 Mio. gegenüber EUR 91,7 Mio. im Vorjahr, insbesondere aufgrund der bedeutenden Ausweitung der Produktionskapazität in Singapur. Der Gesamtauftragsbestand am Jahresende 2017, der keine Konsignationslagervereinbarungen, jedoch bestimmte vorausgeplante Zusagen beinhaltet, betrug EUR 541,9 Mio. (EUR 440,4 Mio. am 30. September 2017 und EUR 136,1 Mio. am Vorjahresende).

Gemäß der Dividendenpolitik von ams, die bei einer positiven Geschäftsentwicklung eine Anhebung gegenüber der vorigen Ausschüttung vorsieht, wird das Management für 2017 eine Dividende von EUR 0,33 je ausstehender Aktie vorschlagen.

Geschäftsentwicklung

ams verzeichnete im vergangenen Jahr ein Rekordwachstum mit einem nahezu verdoppelten Umsatz gegenüber dem Vorjahr. Die klare Strategie von ams mit dem Ziel der Führungsposition bei optischer, Image-, Umwelt und Audiosensorik war der wichtigste Erfolgsfaktor und Basis der Wachstumsdynamik von ams in seinen Märkten im Consumer- und Nicht-Consumer-Bereich.

Das beeindruckende Wachstum im abgelaufenen Jahr resultierte insbesondere aus dem Consumer & Communications-Geschäft von ams und dort spezifisch aus neuen optischen Sensorlösungen in den Bereichen 3D-Sensorik und anspruchsvolle Lichtsensoren für die Displaysteuerung. Der Produktionshochlauf beider Lösungen in sehr hohem Volumen für eine neue globale Smartphoneplattform begann in der zweiten Jahreshälfte und setzte sich durch das 4. Quartal hindurch fort. Um innovative Funktionen für diese Platform zu ermöglichen, realisierte ams erfolgreich einen hochkomplexen Fertigungshochlauf, der die Volumenproduktion mehrerer neuer optischer Sensortechnologien beinhaltete.

ams besetzt dank seiner optischen Technologien mit starken Wettbewerbsvorteilen und der umfangreichen Systemkompetenz bei verschiedenen 3D-Technologien eine Führungsrolle in der 3D-Sensorik. ams bietet OEMs eine aggressive Roadmap für 3D-Sensorik über mehrere Generationen und kann so auf die Kundenbedürfnisse fokussierte Lösungen entwickeln, in denen branchenführende VCSEL-Laser, integrierte optische Systeme auf der Basis von Wafer-Level Optics (WLO) und optischen DOE-Elementen sowie hochwertige optische Sensoren eingesetzt werden. ams positioniert dieses marktführende 3D-Portfolio erfolgreich bei OEMs und sieht eine zunehmend dynamische Geschäftsentwicklung in der 3D-Sensorik.

ams baut seine führende Rolle im Markt für Consumer-3D-Sensorik mit einem umfangreichen Design-win für 3D-Sensorik bei einem großen asiatischen Smartphone-OEM aus, zugleich arbeitet ams an mehreren weiteren 3D-Sensorik-Projekten bei asiatischen Smartphone-OEMs. ams sieht daher eine rasch wachsende Umsatzpipeline für 3D-Sensorik in Smartphones und Consumer-Geräten bei mehreren OEMs. ams hat daneben ein wichtiges 3D-Sensorik-Design für eine Automotive-Anwendung gewonnen, das weiter unten detailliert dargestellt wird.

Um die Verbreitung von 3D-Gesichtserkennung zu beschleunigen und OEMs zu einer rascheren Marktverfügbarkeit der Technologie zu verhelfen, hat ams eine Vereinbarung zum Erwerb von KeyLemon, einem führenden Anbieter von Gesichtserkennungssoftware mit Sitz in der Schweiz, abgeschlossen. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung biometrischer Software und hat über viele Jahre umfassende Erfahrung im Bereich Gesichtserkennung aufgebaut. KeyLemon ist in der Branche für sein starkes IP-Portfolio zur 3D-Gesichtserkennung bekannt und hat darauf basierend eine robuste, voll funktionale Implementierung der 3D-Gesichtserkennung für Mobiltelefone mit hohem Performance- und Sicherheitsniveau entwickelt. ams wird das IP von KeyLemon integrieren, um 3D-Gesichtserkennungslösungen für Smartphones, Consumer-Geräte und weitere künftige Anwendungen zu entwickeln, wobei erste Lösungen bereits 2018 verfügbar sein werden.

Durch die Kombination der führenden Gesichtserkennungssoftware von KeyLemon mit der 3D-Technologie- und Systemkompetenz von ams bietet ams OEMs einen beschleunigten Integrationspfad für hochqualitative 3D-Gesichtserkennung in Smartphones und anderen Geräten. Die Transaktion soll innerhalb von 45 Tagen abgeschlossen werden, dabei haben die Parteien über den Wert der Transaktion Stillschweigen vereinbart.

Bei sonstigen optischen Sensortechnologien verzeichnet ams wachsendes Interesse an seinen Spektralsensoriklösungen, die für anspruchsvolle Farbabstimmungen im Consumer-Bereich, künftige Anwendungen in der Lebensmittelanalyse sowie neue Personal Health-Anwendungen geeignet sind, und arbeitet an der Implementierung von Kundenprojekten. Gleichzeitig konnte ams seine weltweite Marktführerschaft bei Lichtsensoren stärken und beliefert eine breites Spektrum von Smartphone- und Consumer-OEMs mit Farb-, Umgebungslicht- und Annäherungssensoren für Mobilgeräte.

Im Bereich Audiosensorik zeigten MEMS-Mikrofonschnittstellen, unterstützt durch den Erfolg von Consumer-Geräten wie persönlichen Assistenten, ein starkes Wachstum im letzten Jahr, das die Marktführerschaft von ams unterstrich. ams ist zudem der führende Anbieter von aktiver Neben­geräuschunterdrückung (ANC) im wachsenden Markt für Consumer-Gerätezubehör. Neben den kürzlich vorgestellten, drahtlosen Nuheara ANC-Ohrhörern beliefert ams einen weltweit führenden koreanischen Smartphone-OEM mit einer ANC-Lösung für neue Ohrhörer im Zubehörmarkt. Als Zeichen seiner Innovationsstärke hat ams begonnen, Mikrofon-Audio- und Umweltsensorik wie Drucksensorik in neuartigen Lösungen für künftige Consumer-Anwendungen kleinster Baugröße zu kombinieren.

Darüber hinaus gewann ams ein Design für eine Power Management-Komponente in einer Akkuladeanwendung mit mehrjähriger Laufzeit und hohem Volumen bei einem weltweit führenden Smartphone-OEM. ams nutzte seine Power Management-Kompetenz für diesen opportunistischen Design-win für ein großvolumiges Programm mit mehreren Hundert Mio. USD Gesamtwert über die Lebensdauer bei relativ geringem Wertanteil pro Gerät. Den Beginn der Volumenproduktion erwartet ams in 2019.

Das Industrie-, Medizintechnik- und Automotive-Geschäft von ams zeigte 2017 ein sehr erfreuliches, vollständig im Rahmen der Erwartungen liegendes Wachstum. Der Fokus auf Lösungen und die starke Technologiebasis verhelfen ams zu anhaltendem Erfolg in seinen diversifizierten Endmärkten außerhalb des Consumer-Bereichs, in denen ams die Realisierung neuer Anwendungen für eine wachsende Kundenbasis ermöglicht.

Das Industrie-Geschäft von ams entwickelte sich im letzten Jahr sehr positiv und lieferte ein weites Spektrum an Sensorlösungen für Industrie- und Fertigungsautomation, Gebäudetechnik und industrielle Sensorik. Der Bereich industrielle Bildgebung und maschinelles Sehen verzeichnete ein gutes Wachstum dank laufender Innovation für eine breiteren Einsatz von Imaging-Technologien, kleinere Baugrößen und höhere optische Performance. Als ein führender Anbieter in industriellen Endmärkten erweiterte ams sein Portfolio an Sensortechnologien und -lösungen mit hoher Differenzierung, die die nächste Generation von Systemen bei wichtigen OEMs ermöglichen.

Im Bereich Medizintechnik verzeichnete ams 2017 weiteres Wachstum als Marktführer in der medizinischen Bildgebung für Computertomografie (CT), digitales Röntgen und Mammografie. ams realisierte den Produktionshochlauf eines neuen asiatischen OEM und erweiterte so seine Marktpräsenz bei hochauflösendem Imaging-Lösungen, zudem gewann ams vor kurzem ein erstes Design-win bei einem weiteren führenden Medical Imaging-OEM. Miniaturisierte Endoskopie- Bildgebungssysteme zeigen attraktives Wachstum in neuen Anwendungen und nutzen dabei ams‘ Innovationskraft im Bereich Imaging und die Fertigungsexpertise für optische Systeme.

Das robuste Wachstum im Automotive-Geschäft setzte sich 2017 dank der erfreulichen Nachfrage nach den hochwertigen Sensorlösungen von ams fort. Mit dem Fokus auf Anwendungen für Sicherheit, Fahrerassistenz, autonomes Fahren, Positionsbestimmung und Niveauregulierung ist das Portfolio von ams vollständig auf das sich beschleunigende strukturelle Wachstum der Automobilsensorik ausgerichtet.

Als Zeichen seiner Innovationskraft konnte ams ein erstes bedeutendes 3D-Sensorik-Design in einer Anwendung für autonomes Fahren bei einem globalen Automotive-Systemlieferanten gewinnen. Die VCSEL-Lösung für 3D-LIDAR-Illumination mit sehr hohem Produktwert setzt die hochdifferenzierte VCSEL-Technologie von ams ein bei einem erwarteten Produktionshochlauf ab 2021. Beim erwarteten Wert über die Lebendauer setzt das Programm mit mehr als USD 500 Mio. einen Unternehmensrekord und demonstriert die Expertise bei 3D-Sensorik und herausragende VCSEL-Technologie von ams. Zusätzlich gewann ams einen weiteren 3D-Sensorik-Design-win für 3D-LIDAR-Illumination bei einem 3D-LIDAR-Startup-Unternehmen mit Sitz in den USA.

Im operativen Bereich schloss ams eine beispiellose Erweiterung der Fertigungskapazität in Singapur im vergangenen Jahr erfolgreich ab. Zwei neue weitläufige Produktionsstandorte für optische Sensorik im Consumer-Bereich wurden vorbereitet, mit Fertigungsanlagen und Personal ausgerüstet und schließlich auf Massenfertigungsniveau hochgefahren, was die Neuanstellung von etwa 8.000 Beschäftigten in Singapur im Verlauf des letzten Jahres beinhaltete. Die Fertigungs­kapazität in Österreich war im gesamten Jahr 2017 wieder voll ausgelastet. ams hat darüber hinaus entschieden, den Aufbau neuer interner Produktionskapazität for VCSEL-Laserprodukte zu beschleunigen, und setzt diese Kapazitätsinvestition derzeit in Singapur mit erwarteter Volumenproduktion im Jahr 2019 um. Gleichzeitig erwartet ams weitere Kapazitätsinvestitionen für optische Sensorik in Singapur zur Vorbereitung auf zusätzliche erwartete Nachfragevolumina im zweiten Halbjahr 2018 und darüber hinaus.

Ausblick

Um die Finanzinformationen von ams besser in Einklang mit der Geschäftsstruktur des Unternehmens zu bringen, ändert ams die Darstellung in seinen primären Abschlussbestandteilen und den zugehörigen weiteren Informationen ab dem laufenden Quartal auf USD (auf der Basis von Währungsumrechnung der Daten in den Abschlussbestandteilen und Finanzausweisen).

Basierend auf einer gestiegenen Visibilität seiner Umsatzpipeline hat ams seine Umsatzwachstumserwartung für den Zeitraum 2016-2019 auf 60% durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) angehoben, verbunden mit dem Ziel einer bereinigten EBIT-Marge von 30% ab 2019 zur Erzielung von EPS-Wachstum. Dieser starke Anstieg, der in einer Umsatzerwartung für 2019 von mehr als USD 2,7 Mrd. (EUR 2,2 Mrd, derzeitiger USD/EUR-Wechselkurs von 1,24) resultiert, beruht vor allem auf einer Reihe von Wachstumsmöglichkeiten in der Umsatzpipeline für Smartphone- und Consumer-Anwendungen, die nun deutlicher sichtbar werden. Vor dem Hintergrund eines strukturell wachsenden Sensorikmarkts umfasst dies unter anderem Programme in 3D-Sensorik, optischer und Spektralsensorik sowie attraktive Wachstumsbeiträge aus dem Automotive-, Industrie- und Medizintechnikgeschäft von ams.

Für das 1. Quartal 2018 erwartet ams Umsatzeinflüsse durch einen negativen Volumenseffekt bei einem Kunden sowie erwartete Saisonalität und in Folge dessen einen Quartalsumsatz von USD 440‑490 Mio. (derzeitiger Wechselkurs USD/EUR 1,24) auf Basis verfügbarer Informationen. Ungeachtet dessen entspricht die Umsatzerwartung für das 1. Quartal einem beeindruckenden Wachstum von deutlich mehr als 150% im Vergleich zum Vorjahresquartal. ams erwartet zudem eine bereinigte operative (EBIT) Marge für das 1. Quartal von 17-20% (vor akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung), vor allem aufgrund umsatzbezogener Margen- und Hebeleffekte im operativen Bereich (Operational Leverage), und damit einen erheblichen Anstieg um 14-17 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Gleichzeitig erwartet ams auf Basis verfügbarer Vorausplanungen ein sehr starkes zweites Halbjahr 2018 mit erheblichen sequentiellen Umsatzwachstumsraten in der zweiten Jahreshälfte ähnlich denen im vergangenen Jahr. ams geht davon aus, dass hochvolumige Produkthochläufe im Consumer-Geschäft für diese sehr positive erwartete Entwicklung im zweiten Halbjahr verantwortlich sein werden.

Um seine Wachstumsmöglichkeiten zu realisieren, erwartet ams Gesamtinvestitionen (Capex) für 2018 von rund USD 600 Mio., basierend auf derzeitigen Informationen. In diesem Zusammenhang erwartet ams eine Mittelbereitstellung von dritter Seite in Höhe von etwa 25% dieser geplanten Investitionen.

Aufgrund der steigenden Unternehmenspräsenz und des starken Wachstumspotentials in der Region Asien/Pazifik sowie einer besseren Ansprache einer weiteren umfangreichen Investorenbasis evaluiert ams eine potentielle Zweitnotierung an der Börse Hong Kong (HKEx) innerhalb der kommenden 12 Monate.

Zusätzliche ausgewählte Finanzinformationen zum Geschäftsjahr 2017 und 4. Quartal 2017 stehen auf der Unternehmenswebsite unter www.ams.com/eng/Investor/Financial-Reports zur Verfügung.

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Moritz Gmeiner
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